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Roman Tschabold

Roman Tschabold wird 1900 in Steffisburg geboren. Nach einer Ausbildung zum Töpfer und Keramiker wendet er sich der Malerei zu. Dabei wird er vor allem durch die Victor-Surbek-Schule geprägt sowie von Studienkollegen wie Ciolina, Fueter oder Linck. Ab 1920 folgen Studienaufenthalte in Dresden, wo er mit den Malern der «Brücke» dem Expressionismus begegnet. Dort malt er sein erstes Porträt. Prägend für sein Werk und Schaffen sind auch philosophische, psychologische und ethnologische Studien an der Universität Bern (1922‒1924) sowie in Leipzig, Dresden und Berlin (1930–1931). 1931 kommt sein Sohn Mario auf die Welt – er macht sich später als Fotograf einen Namen. Immer wieder unternimmt Tschabold längere Studienreisen nach Italien, England, Marokko und Mauretanien. 1958 gründet er zusammen mit Etienne Clare, Hans Ittig, Paul Gmünder, Knud Jacobsen und Emil von Gunten die «Galerie Aarequai» in Thun. Dort, im Kunstmuseum Thun und an weiteren Institutionen, stellt er bis zu seinem Tod 1990 regelmässig aus.

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