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Victor Surbek
Bergbach, um 1936

Plätschernd bahnt sich das Wasser einen Weg den Berg hinunter: Über unzählige grosse und kleine Felsbrocken nimmt das Wasser seinen Lauf und formt diese mit jedem Wassertropfen. Bei grossen Steinen bilden sich kleine Wasserfälle und durch den stetigen Wasserfluss wächst an manchen von ihnen auch leuchtend grünes Moos. Victor Surbek wählt für die Darstellung des lebendigen Bachverlaufs einen sehr eng gesetzten Ausschnitt. Damit macht er das Werk zu einem persönlichen Erlebnis, das von der Gestaltung her stark an sein malerisches Vorbild Ferdinand Hodler erinnert. Diese Art Malerei gibt auf fast pädagogisch erklärende Weise das Sujet wieder. Und es macht Surbek zu seiner Zeit zu einem beliebten Gestalter der damals aufkommenden Schweizer Schulwandbilder. Diese werden bis Mitte des 20. Jahrhunderts gerne eingesetzt, um Lernstoff zu vermitteln. Bis in die 1930er-Jahre kommen diese Art von Bildern vornehmlich aus Deutschland. Um gegen die damalige Wirtschaftskrise vorzugehen und die Motive vermehrt auf die Schweiz zu lenken, ergreift der Bundesrat 1934/35 die Massnahme, die Bilder in der Schweiz produzieren zu lassen. Surbeks Arbeiten werden vom Schweizerischen Lehrerverein im Ingold Verlag herausgegeben und dienen vor allem der Veranschaulichung geologischer Phänomene in den Alpen.

Anja Seiler

Leichte Sprache

Leichte Sprache

Hören Sie es?
Das Wasser fliesst sanft über die Steine.
Vielleicht duftet das grüne Moos.
Wir sind mitten in der Natur.
Ein Erlebnis.
Der Künstler malt viel für Schulen,
vor allem Bilder über die Alpen.

Titel
Bergbach
Künstler*in
Victor Surbek (1885–1975)
Datierung
um 1936
Technik
Öl auf Leinwand
Dimensionen
Bildmass: 130.5 x 89.5 cm
Creditline
Kunstmuseum Thun
Inventarnummer
109
Bereich
Schlagwörter