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Willi Waber
Winterlandschaft Thun, o.D.

Im Dämmerlicht leuchtet die verschneite Innenstadt von Thun. Die blätterlosen Bäume und die farbigen Häuser am Ufer spiegeln sich in der Aare wider. Keine Menschenseele ist zu erkennen – der Künstler Willi Waber scheint einen Moment der Stille festzuhalten. Zusammen mit den Kollegen Knud Jacobsen und Fritz Bütikofer, mit denen Waber sich stets kritisch mit seinem künstlerischen Werk auseinandersetzen konnte, arbeitet der Künstler Mitte der 1940er-Jahre im Dachstock des Thunerhofs, einem ehemaligen Grandhotel. Der Ausblick aus dem Atelier findet sich immer wieder in den Sujets der Werke wieder: Kirche, Schloss, Thunersee sowie der vorliegend festgehaltene Aarequai, der in der Stadt vor allem als Spaziermeile beliebt ist. Waber stellt 1954 erstmals mit Ölbildern an der Thuner Weihnachtsausstellung im Kunstmuseum Thun aus. Zwei Jahre später kauft das Museum an ebenjener die vorliegende Thuner Winterlandschaft für die Sammlung an.

Katrin Sperry

Leichte Sprache

Leichte Sprache

Das Bild zeigt Thun.
Der Künstler blickt aus seinem Fenster im Atelier.
Er sieht die Aare
und verschneite Wege.
Es ist still.
Es ist menschen-leer.
Es dämmert.

Das Atelier war im Dach vom Thuner-Hof.
Im Thuner-Hof ist heute das Kunst-Museum.

Titel
Winterlandschaft Thun
Künstler*in
Willi Waber (1915–1999)
Datierung
o.D.
Technik
Öl auf Pavatex
Dimensionen
Bildmass: 53.3 x 65 cm
Creditline
Kunstmuseum Thun
Inventarnummer
378
Bereich
Themen
Schlagwörter