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Manuel Burgener
Twenty Four, 2018

Das Werk «Twenty Four» besteht aus zwei Videoarbeiten, die zeitsynchron abgespielt werden. Die Videofilme selbst sind nicht geschnitten und präsentieren somit tatsächliche 24 Stunden Lebenszeit eines jungen Menschen, der in einem kleinen Fischerhaus am Meer wohnt. Vor der Aufnahme montiert der Künstler einen Spiegel vor der Linse der Videokamera. Dieser Schliff führt dazu, dass die Videos jeweils das Gegenüberliegende aufnehmen und somit nahezu 360 Grad der Umgebung des Protagonisten zeigen. Dadurch, dass die Kamera selbst Teil der Videoinstallation ist, wird das Manöver weiter offengelegt. Synchron zur visuellen Wiedergabe ist Sound zu hören. Nicht nur die technische Raffinesse und Präzision der Arbeit steht symbolisch für das Oeuvre von Manuel Burgener. Schnell lässt er uns als Betrachtende mit einem ambivalenten Gefühl zurück. Wie schauen wir auf das Leben des abgebildeten Menschen? Was nehmen wir als vermeintliche Realität wahr und an welchem Punkt beginnt diese zu bröckeln? Dies sind Themen, die den Künstler innerhalb seines Schaffens interessieren.

Katrin Sperry

Leichte Sprache

Leichte Sprache

Wir sehen eine Wand.
Darauf spielen 2 Filme.
Beide zeigen das Leben eines junges Menschen.
24 Stunden lang.
In einem kleinen Haus am Meer.
Der Künstler arbeitet mit einem Spiegel.
So sieht die Kamera in alle Richtungen.

Dazu hören wir Geräusche.

Was ist Wirklich-keit?

Sara Smidt

Titel
Twenty Four
Künstler*in
Datierung
2018
Technik
Videoinstallation
Creditline
Kunstmuseum Thun
Inventarnummer
7125
Bereich
Schlagwörter