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Michal Plonski
Lesender, 1802

In welche Lektüre der junge Mann wohl vertieft ist? Der Lesende scheint ganz darin versunken zu sein und hält das kleine Buch nahe an das Gesicht heran. Er trägt ein weisses Hemd und dunkles Gilet ‒ ist dies womöglich seine Arbeitskleidung? Vor ihm auf dem Tisch sind die Umrisse einer Schreibfeder zu erkennen. Klare Schattenwürfe erzeugen eine Tiefenwirkung in der Radierung. Diese erstellt Michal Plonski während eines längeren Auslandsaufenthalts in Amsterdam. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts feiert die Radierung als künstlerische Reproduktionstechnik ihre Blütezeit. Verschiedene Kunstschaffende übertragen ihre Bildentwürfe oder Werke bekannter Künstler in Drucktechniken und erstellen Mappenwerke. In Plonskis grafischem Œuvre existieren mehrere Porträts, die Menschen und ihre Berufung festhalten.

Katrin Sperry

Leichte Sprache

Leichte Sprache

Was der junge Mann wohl liest?
Er ist ganz vertieft in sein Buch.
Er hält das Buch nahe an das Gesicht.
Das Buch ist klein.
Der junge Mann trägt ein weisses Hemd.
Und eine dunkle Weste.
Er sitzt an einem Tisch.
Auf dem Tisch steht eine Schreib-Feder.
Vielleicht ist das sein Arbeits-Platz.

Titel
Lesender
Künstler*in
Michal Plonski (1782–1812)
Datierung
1802
Technik
Radierung
Dimensionen
Blattmass: 9.1 x 6.8 cm
Creditline
Sammlung C. F. L. Lohner
Inventarnummer
4737
Bereich
Schlagwörter