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Mariann Grunder
Kugel in Balance, 1971

Eine in der Mitte halbierte Kugel wird mit einer sie umfassenden Halterung in Balance gehalten. Von der Mitte ausgehend scheint es sich beinahe um eine Spiegelung zu handeln, die Mariann Grunder mit viel Sorgfalt und strenger Genauigkeit anfertigt. In den 1970er-Jahren stellt sie viele Kleinskulpturen her, die neben klaren Symmetrien zudem auf eine Neigung zum Organischen hinweisen – zwei Interessen der Künstlerin, die sie in ihrer bildhauerischen Arbeit verfolgt. So mag die vorliegende Arbeit vielleicht auch Assoziationen mit einer Seerose oder Lotusblüte erwecken. Der für das Werk bearbeitete Alabaster hat in seiner optischen Struktur eine gewisse Ähnlichkeit mit Marmor, ist jedoch von geringer Wetterfestigkeit. Aus diesem Grund wird das Material in der Bildhauerei ausschliesslich für Innenräume gebraucht. So ist es denn auch der Wohnraum, dem sich Grunder in ihren späteren Werken annimmt, wobei besonders die Arbeit mit dem Titel «Interieur», an dem sie von 1992 bis 2000 arbeitet, in ihrem Gesamtoeuvre zentral ist.

Katrin Sperry

Leichte Sprache

Leichte Sprache

Dieses Kunst-Werk ist aus einem speziellen Material.
Es heisst: Alabaster.
Alabaster sieht ähnlich aus wie Marmor.
Aber es ist durchsichtiger.
Das Kunst-Werk besteht aus verschiedenen Teilen.
In der Mitte sehen Sie eine halbierte Kugel.
Die äusseren Teile halten die halbierte Kugel.
Das Kunst-Werk sieht ein bisschen aus wie eine Pflanze.
Zum Beispiel wie eine See-Rose.

Titel
Kugel in Balance
Künstler*in
Mariann Grunder (1926–2016)
Datierung
1971
Technik
Alabaster
Dimensionen
Objektmass: 30 x 53 x 30 cm
Creditline
Kunstmuseum Thun
Inventarnummer
3141
Bereich
Schlagwörter