Tanja Schwarz
Es kommt, was in mir ist, nicht heraus, 2021/2022
Das Werk «Es kommt, was in mir ist, nicht heraus» erzählt mit Hilfe eines Dia-Projektors mit 81 Fotografien und handschriftlichen Notizen von der inneren Zerrissenheit eines künstlerischen Individuums, das zwischen dem Drang, etwas ausdrücken zu wollen, und der Frage nach dem Wie ringt. Auf der Suche nach der eigenen Stimme, nach «wahrer Empfindung» und Weltdeutung, begleiten wir die Künstlerin auf ihrem ziellosen Spaziergang, der ihr zur künstlerischen Produktivität und Inspiration verhelfen soll. So handelt der Dia-Essay von einem Gedicht, das anscheindend in der ersten Zeile feststeckt. Dabei spielt Tanja Schwarz mit den Erwartungen und Klischees zum Verhältnis von Kunst und Genie, Kreativität und Naturerfahrung und beschreibt mit Sprachwitz und Humor die Schwierigkeiten des Schaffensprozesses. Gleichzeitig wird die Suche nach dem, was in ihr ist, selbst zum Werk. Denn durch die Abfolge von Gedanken und Momentaufnahmen bringt sie paradoxerweise genau das virtuos zum Ausdruck.
Claudia Blank
Leichte Sprache
Ein Dia-Projektor wirft Bilder an die Wand.
81 Fotografien.
Wir begleiten die Künstlerin auf einen Spazier-Gang.
Es ist eine Suche.
Eine Suche nach passenden Einfällen.
Eine Suche nach der eigenen Stimme.
Eine Suche nach künstlerischem Ausdruck.
Ausserdem gibt es Notizen.
Von Hand geschrieben.
Die Künstlerin beschreibt ihre Arbeit
wie sie ihre Kunst erschafft.
Ihren Kampf.
Ihre Sprache ist voll Humor.
Im Ringen um Kunst
gelingt ihr ein besonderes Kunst-Werk.
Sara Smidt