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Paul-Théophile Robert
En vacances, o.D.

Im weissen Kleid macht sie es sich im Gras liegend gemütlich und vertieft sich in die Lektüre ihres Buches. Auch ihr Mann sitzt ganz still, die Angelrute in der Hand, und wartet bis ein Fisch anbeisst. Die Zeit scheinen sie zu vergessen, ja spielt sie doch keine Rolle mehr, denn das Paar ist im Urlaub und gibt sich dem Müssiggang hin. Das Gemälde von Paul-Théophile Robert strahlt eine gewisse Gemächlichkeit aus – beinahe eine Sehnsucht nach ruhigen Stunden abseits der Hektik des Alltags. Es sind Werke von Paul Cézanne, die den Künstler zu Beginn seiner Laufbahn zu Stillleben inspirieren und auch mit dem Malstil von Ferdinand Hodler und Maurice Denis setzt er sich auseinander. Einen weiteren Impulsgeber findet er in Jean-August Ingres‘ Aktbildern, und so sind in Roberts Œuvre auch mehrere Darstellungen von nackten, badenden Frauen zu finden. Zu Beginn der 1920er-Jahre erlangt der Künstler internationale Bekanntheit. Obschon er sich zwischenzeitlich der religiösen Monumentalkunst zuwendet, kehrt er in seinen letzten Malerjahren zurück zu den früheren Motiven.

Katrin Sperry

Leichte Sprache

Leichte Sprache

Eine Frau liegt an einem See.
Sie liest und ist entspannt.
Auch ihr Mann im Hinter-Grund hat viel Zeit.
Er wartet mit seiner Angel
bis ein Fisch anbeisst.
Das Paar ist in den Ferien.
Das sagt der Titel.
Ein Bild zur Sehn-Sucht nach ruhigen Stunden.

Titel
En vacances
Künstler*in
Datierung
o.D.
Technik
Öl auf Leinwand
Dimensionen
Bildmass: 75.3 x 109.5 cm
Creditline
Kunstmuseum Thun, Schenkung Hans Lüthy-Hefti, 1950
Inventarnummer
501
Bereich
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