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Paul Le Grand
Der Bogen, 1988

Schwungvoll führt die Stahlrohrplastik durch das Areal der Gewerbeschule. Diese wird mit einem Neubau ergänzt, der aufgrund fehlender Landreserven über den Innenhof gehängt wird. Dieser ist fortan in zwei Hälften geteilt. Der Thuner Künstler Paul Le Grand gewinnt mit seinem Werkentwurf den damit einhergehenden Kunst-und-Bau-Wettbewerb. Er verfolgt mit dem Bogen die Idee, die neu entstandenen Innenhofteile miteinander zu verbinden. In der Nord-Süd-Achse ausgerichtet und unter dem Neubau hindurchführend, verstärkt er den schwebenden Zustand des Ergänzungsbaus. Die Arbeit ist von allen Teilen des Gebäudekomplexes und des Schulareals aus zu sehen, jedoch nie als ganze. Das jeweils nicht sichtbare Stück kann einzig im Sinne einer Spiegelung vor dem inneren Auge ergänzt werden. Die eingehängte Brücke kontrastiert mit einem knalligen Rot das weiss-graue Gebäude und erweckt damit eine Spannung. Sie kann weiter als Kompassnadel wahrgenommen werden, die den Auszubildenden eine symbolische Orientierungshilfe für ihren beruflichen Werdegang bieten kann.

Katrin Sperry

Titel
Der Bogen
Künstler*in
Datierung
1988
Technik
Metallrohre bemalt
Dimensionen
Objektmass: 800 x 3800 x 80 cm
Creditline
Kunst im öffentlichen Raum, Stadt Thun
Inventarnummer
55
Bereich
Standort