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Bernhard Luginbühl
Das wehrhafte Handwerk , 1962

Auf einem Sockel steht die schlichte sieben Meter hohe Eisenplastik von Bernhard Luginbühl. Die Formgebung erinnert an eine Messerschneide, die geradewegs Richtung Himmel zeigt. Sie ist auf einer schildartigen Platte und drei tragenden Stützen positioniert. Es ist die Waffensammlung im Thuner Schloss und dessen ritterliche Erscheinung, die den Künstler beeindruckt und zur Arbeit inspiriert hat. Es reizt ihn «dieses wehrhaft Kräftige neu zu gestalten». Die Enthüllung der Skulptur an der Ecke Gerberngasse / Marktgasse sorgt bei den Thunerinnen und Thunern sogleich für Gesprächsstoff – der Übername «Büchsenöffner» ist bis heute geläufig. Obwohl das Kunstwerk aufgrund des Neubaus des Waaghauses in Auftrag gegeben wird, steht dieses seit Herbst 2011 auf dem Uferweg. Grund dafür sind die Veränderungen der Umgebung beim Sternenplatz, die sich nachteilig auf die Skulptur auswirkten. Bernhard Luginbühl arbeitet seit den 1950er-Jahren bevorzugt mit Eisen. Mit seiner Atlas-Serie ab den 1970er-Jahren macht er sich international einen Namen.

Katrin Sperry

Leichte Sprache

Leichte Sprache

Diese Skulptur bekam einen Über-Namen:
Büchsen-Öffner.
Doch sie erinnert eher an eine Waffe.
Der Künstler war vom Schloss be-eindruckt
und von der Waffen-sammlung.
Das inspirierte ihn zu einer Eisen-skulptur.

Sie stand lange in der Gerbern-Gasse.
Heute ist sie am Ufer-Weg zu sehen.
Dort hat sie mehr Platz.

Titel
Das wehrhafte Handwerk
Künstler*in
Bernhard Luginbühl (1929–2011)
Datierung
1962
Technik
Eisen
Dimensionen
Objektmass: ca. 600 cm
Creditline
Kunst im öffentlichen Raum, Stadt Thun
Inventarnummer
57
Bereich
Standort