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Victor Surbek
Brienzerseenacht (Das Spätboot), o.D. (Juni 1958)

s ist das wohl letzte Schiff, das an diesem Abend seinen Kurs auf dem Brienzersee abfährt. Die Seelandschaft ist bereits in die Dunkelheit der Nacht gehüllt, als das Schiff zu dieser späten Stunde in Iseltwald einfährt. Durch seine weisse Farbe hebt es sich so vom nächtlichen Hintergrund ab. Für Victor Surbek ist es gerade die Reduktion der Farben und die Vereinfachung der Farbwerte, die ihn an den Nachtlandschaften interessiert. Regelmässig hat er sich mit Motiven in nächtlicher Umgebung auseinandergesetzt, dabei verschwinden in seinen Malereien die Einzelheiten in den Landschaften und eine konzentrierte Stimmung lässt sich herausspüren. Die Umgebung ist dabei meist die von Iseltwald, seiner Wahlheimat, zu der er eine tiefe Beziehung hat und immer wieder auf die Leinwand überträgt. Seit seiner Studienzeit verbringt der Berner die Sommermonate am südlichen Ufer am Brienzersee, wo seine Eltern 1903 ein grosses Haus bauten. Auf dessen Grundstück errichtet er 1919 ein grosszügiges Atelierhaus.

Anja Seiler

Leichte Sprache

Leichte Sprache

Die Nacht hüllt den See in dunkle Farb-töne.
Berge, Häuser, Bäume verschwinden fast im Blau-grün.
Nur das weisse Schiff leuchtet
auf seiner letzten Fahrt.
Der Künstler malt gerne Land-schaften und Stimmungen.
Meist rund um den Brienzer-see.
Dort verbringt er oft den Sommer.

Titel
Brienzerseenacht (Das Spätboot)
Künstler*in
Victor Surbek (1885–1975)
Datierung
o.D. (Juni 1958)
Technik
Öl auf Leinwand
Dimensionen
Bildmass: 73.7 x 100 cm
Creditline
Kunstmuseum Thun, Vermächtnis Victor Surbek und Marguerite Frey-Surbek, 1977
Inventarnummer
105
Bereich
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