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Diana Dodson
Bildsphäre, 2016

Zu sehen ist ein Gewirr aus Bilderrahmen, in- und durcheinander, sich überlagernd und berührend. Es sind dutzende Holzrahmen, die die Künstlerin Diana Dodson auf einem Sockel aus Eichenparkett arrangiert. Umfasst einer der Rahmen wohl die ganze Skulptur? Es ist die fehlende Hierarchie, die – wie der Titel besagt – die Betrachtenden dazu einlädt, durch unterschiedliche Bildsphären zu schauen. Um das Objekt herumgehend eröffnen sich stets andere Ansichten. Die Künstlerin greift in ihrer Arbeit oft auf Fundgegenstände zurück, die sie zu immer neuen Konstellationen zusammenfügt. Dabei interessiert sich Dodson vor allem auch für Objekte aus dem häuslichen Bereich sowie für die ihnen zugeschriebenen Bedeutungen. Mit der vorliegenden Arbeit wirft sie zudem Fragen auf wie: Was ist ein Bild, wo fängt es an und wo hört es auf? Welche vermeintlichen Regeln gibt der Einsatz eines Bilderrahmens vor? Über die «Cantonale Berne Jura» 2016 wird das Werk im Centre Pasquart in Biel für die Sammlung in Thun angekauft.

Katrin Sperry

Leichte Sprache

Leichte Sprache

Wir sehen kein Bild im Rahmen.
Doch viele Bilder entstehen,
wenn wir um das Werk herum-gehen.
Es ist eine verdrehte Welt.
Der Eichen-boden wird zum Sockel.
Der Rahmen wird zum Kunst-Werk.

Der Titel heisst Bild-Sphäre.
Sphäre bedeutet:
Der Bereich um jemanden herum.
Wo fängt ein Bild an?
Wo hört ein Bild auf?

Titel
Bildsphäre
Künstler*in
Diana Dodson (*1963)
Datierung
2016
Technik
Bilderrahmen aus Holz, Eichenparkett
Dimensionen
Objektmass: 170 x 80 x 80 cm
Creditline
Kunstmuseum Thun
Inventarnummer
6895
Bereich