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Paul Gmünder

Paul Gmünder wird 1891 in St. Chrischona geboren und wächst in Ebnat-Kappel auf. 1907 beginnt er eine Lehre als Stickereizeichner und besucht von 1908–1911 die Zeichenschule des Industrie- und Gewerbemuseums in St-Gallen. Anschliessend arbeitet er als Zeichner zuerst in Berlin, danach in St. Gallen. 1914 beginnt er eine verkürzte zweijährige Ausbildung zum Primarlehrer am Seminar Muristalden Bern. 1917 folgt eine Ausbildung zum Zeichenlehrer in Bern und Basel. Ab 1920 ist er als Leher tätig, währendessen enstehen die ersten Porträts der eigenen Familie, der Schulkinder und Bilder aus seiner Umgebung. Nach einer schweren Krankheit 1929 beschliesst Gmünder sich vollumfänglich der Kunst zu widmen, sein erstes Atelier hat er in einer Schreinerwerkstatt. Er ist Mitbegründer der «Freien Gruppe», einer Gemeinschaft von Berner Kunstschaffenden, die von 1932 bis 1935 existiert. 1933 zieht Gmünder mit der Familie nach Thun. Auch während des dreijährigen militärischen Aktivdienstes ab 1939 malt er, 1942 entstehen 30 Soldatenporträts. Ab 1950 gibt er Zeichen- und Malkurse an der Thuner Volkshochschule. Zusammen mit weiteren Thuner Künstlern weiht er 1953 an der Freienhofgasse 7 in Thun das Künstlerhaus ein, dort befindet sich im Dachstock sein Atelier. 1984 stirbt Gmünder in Bern.

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Paul Gmünder

Paul Gmünder wird 1891 in St. Chrischona geboren und wächst in Ebnat-Kappel auf. 1907 beginnt er eine Lehre als Stickereizeichner und besucht von 1908–1911 die Zeichenschule des Industrie- und Gewerbemuseums in St-Gallen. Anschliessend arbeitet er als Zeichner zuerst in Berlin, danach in St. Gallen. 1914 beginnt er eine verkürzte zweijährige Ausbildung zum Primarlehrer am Seminar Muristalden Bern. 1917 folgt eine Ausbildung zum Zeichenlehrer in Bern und Basel. Ab 1920 ist er als Leher tätig, währendessen enstehen die ersten Porträts der eigenen Familie, der Schulkinder und Bilder aus seiner Umgebung. Nach einer schweren Krankheit 1929 beschliesst Gmünder sich vollumfänglich der Kunst zu widmen, sein erstes Atelier hat er in einer Schreinerwerkstatt. Er ist Mitbegründer der «Freien Gruppe», einer Gemeinschaft von Berner Kunstschaffenden, die von 1932 bis 1935 existiert. 1933 zieht Gmünder mit der Familie nach Thun. Auch während des dreijährigen militärischen Aktivdienstes ab 1939 malt er, 1942 entstehen 30 Soldatenporträts. Ab 1950 gibt er Zeichen- und Malkurse an der Thuner Volkshochschule. Zusammen mit weiteren Thuner Künstlern weiht er 1953 an der Freienhofgasse 7 in Thun das Künstlerhaus ein, dort befindet sich im Dachstock sein Atelier. 1984 stirbt Gmünder in Bern.

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