Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualiseren Sie auf Edge, Chrome, Firefox.

Katalog Online

Filter
Audio Collage Digital Druckgrafik Fotografie Glaskunst Installation Malerei Mosaik Skulptur / Objekt / Relief Textil Video / Film Zeichnung
19. Jahrhundert 1900er 1910er 1920er 1930er 1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er 2020er ohne Datierung undatiert (18. Jahrhundert) undatiert (19. Jahrhundert) undatiert (20. Jahrhundert)
Acryl Aluminium Aquarell Beton Bleistift Bronze C-Print Collage Eisen Farbfotografie Farbstift Gips Glas Gouache Holz Holzschnitt Karton Kreide Kunstharz Kupferstich Lithografie Marmor Metall Mosaik Offset Öl Polyester Radierung s/w Fotografie Sgrafitto Siebdruck Spiegel Stahl Stein Tempera Terracotta Textilien Tinte Ton Video Videokunst
Apfel Audiodeskriptionen Blumen in Vase Cantonale Garten Lesestoff Neuerwerbungen Niesen Pop Art Selbstbildnis Thuner Ansichten
Blau Braun Gelb Gold Grau Grün Orange Rosa Rot Schwarz Violett Weiss
Sammlung Kunst im öffentlichen Raum Sammlung Kunstmuseum

Karl Geiser

Karl Geiser wird 1898 in Bern geboren. Nach dem Gymnasium in Bern mietet sich Geiser im Herbst 1918 sein erstes Atelier in Bern. Dank des Eidgenössischen Stipendiums geht er anfangs 1920 nach Berlin und kehrt aufgrund der Erkrankung seines Vaters nach Bern zurück. Im Sommer 1922 arbeitet Geiser bei Hermann Hubacher in Faulensee, Ende des Jahres zieht er nach Zürich. 1923 lernt er das Ehepaar Sasha und Ernst Morgenthaler kennen, aus dem sich eine lebenslange Freundschaft entwickelt. 1926 gewinnt Geiser den Wettbewerb für die Plastiken vor dem neuen Berner Gymnasium, eine Arbeit, die er erst 1937 fertig stellt. Dank einem Stipendium reist er zum ersten Mal nach Paris und hat ab Dezember dort ein Atelier. 1927 kehrt er in die Schweiz zurück. 1929 reist Geiser nach Marseille, es folgen Reisen nach Italien, Berlin und München, immer wieder weilt er in Paris. Ab 1939 kehrt Geiser in die Schweiz zurück, seiner Pariser Atelier wird während dem Krieg anderweitig genutzt, seine Kunst geht verloren. Er leistet währenddessen Militärdienst und arbeitet an seinen Aufträgen. 1940 zieht er von Zollikofen nach Zürich. 1944 bekommt er den Auftrag, einen lebensgrossen David für Solothurn zu erschaffen. 1947 folgt ein Auftrag der Stadt Schaffhausen. 1948 reist er zum ersten Mal nach Venedig an die Biennale, zwei Jahre später folgt die zweite Reise. 1952 gewinnt er den Wettbewerb für das «Denkmal der Arbeit». Geiser kämpft 1957 vermehrt mit Depressionen. Anfang April 1957 wird er tot in seinem Atelier aufgefunden.

SIKART
Es werden 380 von insgesamt 380 Werken angezeigt