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Bernhard Luginbühl

Bernhard Luginbühl wird 1929 in Bern geboren. Er beginnt eine Lehre als Bildhauer, die er aber abbricht und besucht die Kunstgewerbeschule in Bern. Anfänglich arbeitet Luginbühl mit Holz und Stein. Der Direktor der Kunsthalle Bern Arnold Rüdlinger bringt ihn in Kontakt mit der modernen Plastik seiner Zeit und er beginnt mit Eisen zu arbeiten. Er lernt die eisenverarbeitendeTechnik in einer Schweisserei in der Lorraine kennen. Ab 1953 arbeitet er ausschliesslich mit diesem Material. 1966 bezieht er ein grosses Bauernhaus in Mötschwil, das zu seinem kreativen Refugium wird. Neben der plastischen Arbeit widmet sich Luginbühl ab den 1950er-Jahren dem Film. Daneben wächst das grafische Werk immer weiter. Die Plastiken werden von Beginn mit der zeichnischen Auseinandersetzung in Tusche, Bleistift, Filzstift, Lithografie oder Radierungen begleitet. 2011 stirbt Luginbühl in Langnau im Emmental.

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